Sie enthalten Mikroplastik – und sie verschärfen das Müllproblem.

Vom Maskentragen und Umweltschutz

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In der Schweiz mussten 13,5 Millionen Hygienemasken wegen giftigen Schimmelpilzen zurückgerufen werden. Aber auch Masken ohne Pilzbefall stehen im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein - wie zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen.

Als wäre dies nicht genug, enthalten die von vielen Ländern vorgeschriebenen Hygienemasken gegen Covid-19 auch Mikroplastik. Das Onlinemagazin EPOCH TIMES und zitiert den Leiter des Hamburger Umweltinstituts, Professor Dr. Michael Braungart:

«Viele davon sind aus Polyester gemacht und damit haben Sie ein Mikroplastik-Problem». Viele der Gesichtsmasken würden Polyester mit Chlorverbindungen enthalten: «Wenn ich die Maske vor dem Gesicht habe, dann atme ich das Mikroplastik natürlich direkt ein und diese Stoffe sind viel giftiger als wenn man sie schluckt, da sie direkt ins Nervensystem gelangen», sagt Braungart.

Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass Mikroplastik oft zu Verhaltensänderungen im Gehirn führe und beispielsweise Depression oder Traurigkeit auslöse. „Das, was wir verspeisen, ist im Allgemeinen nicht so problematisch. Aber das, was wir einatmen, ist besonders kritisch“, betont der Wissenschaftler. Das gehe direkt ins Gehirn.

Zudem gebe es ein riesiges Problem mit der Entsorgung, denn die Gesichtsmasken würden eigentlich als Sondermüll gelten, aber nicht so behandelt. Die Müllmenge durch Atemschutzmasken werde jedoch noch deutlich größer. Der vom Wirtschaftsministerium in Deutschland errechnete Bedarf von bis zu 12 Milliarden Atemschutzmasken und Einweghandschuhen produziere Abfallberge von etwa 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr. Das seien etwa sieben Prozent der gesamten Hausmüllmenge Deutschlands. In der Coronakrise vergesse man alles, was man vorher gelernt habe.

Quelle: „Ein gigantisches Müllproblem“: Umweltinstituts-Leiter warnt vor Mikroplastik in Gesichtsmasken - 17. Juli 2020                                                                            

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